Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Reisebilder - Claudia, Simon, Eric für Juli, 2008.
- Allgemein (15)
- Argentinien (18)
- Chile (16)
- China (3)
- Costa Rica (7)
- Deutschland (11)
- Frankreich (2)
- Island (1)
- Italien (1)
- Kalifornien (7)
- Kenia (1)
- Menschen des 21. Jahrhunderts (1)
- Niederlande (1)
- Polen (3)
- Rio de Janeiro (6)
- Russland (2)
- Spanien (2)
- Ungarn (1)
Blogroll
- Bavarobeach-Lodge
- collective avantgarde
- Da gibts ganz anderen Wein
- Die Ausrüstung stammt zu 90% aus diesem Hause
- Erotisches Amsterdam
- Geheimtipp erster Güte
- Hörblild OHG
- Noch mehr Fotografien von Eric
- Offener Kanal Jena
- Pawlitzky & Saeltzer
- Weltreise mit Kind - Annette, Malte und Amelie aus Berlin
- Wenzel in Indien
- www.hotelen.ru
- Mai 2012
- März 2012
- Februar 2012
- September 2011
- Mai 2011
- April 2011
- Dezember 2010
- Oktober 2010
- August 2010
- Juni 2010
- Februar 2010
- August 2009
- Mai 2009
- April 2009
- Januar 2009
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Mai 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- August 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Archive für Juli 2008
Noch ist Polen nicht verloren …. denn wir verbringen dort unseren Sommerurlaub
27.7.2008 by Eric Pawlitzky.
Wir wollen das nördliche Polen entdecken. Damit die Überraschung nicht ganz so heftig ausfällt, haben wir für eine Woche ein Ferienhäuschen an der Ostseeküste gebucht. Dzwirzyno liegt westlich von Kolberg an der Ostseeküste.
So sehen die Postkarten aus, die es von diesem Ort gibt.
Und der Strand ist auch wirklich das, was von ihm versprochen wird. Supersauber, nette Wellen, klares Wasser, keine Quallen.
An jedem Haus, jedem Gartenzaun, sogar an geparkten Autos Werbung für „Wolne Pokoje“ (freie Zimmer). Auf diese verheißungsvollen Offerten vertrauend, haben wir uns heute weiter nach Osten durch die Alleen geschaukelt, ab und zu mal in Urlauberstaus versinkend.
Was sonst noch so passierte: wir waren vor einigen Tagen nachts um drei mal kurz im Krankenhaus, weil Claudia die heftigen Schmerzen, die sich plötzlich im linken Oberarm und im Brustkorb einstellten nach meiner amateurhaften Diagnose („… könnte vom vielen Lesen kommen, oder Vorboten eines Herzinfarktes nach abruptem Stressabriss sein …“) nicht unbehandelt lassen wollte. Auch mir war recht mulmig zumute. Aber alles blinder Alarm und eine hämisch grinsende Nachtmannschaft. Simon, dem wir einen Zettel geschrieben hatten, hat die ganze Aufregung in seinem tiefen Schlaf nicht mitbekommen. Als wir wieder da waren, das war so gegen 06.00 h, schlief er noch immer.
Simon hat allen seinen Mut zusammengenommen und ist mit Papa eine nicht sehr vertrauenserweckende Achterbahn gefahren. Die „Wilde Maus“ hätte in Deutschland den TÜV wahrscheinlich nicht mal mehr aus 100 m Entfernung passiert, wie mir hinterher so durch den Kopf ging. Simon ist ein paar Runden zweifelnd und mit sich ringend um das Teil herumgeschlichen. Aber die Mutprobe wurde gut belohnt: mit einem Lenkdrachen.
Den haben wir in Kolberg gekauft. Kolberg ist deprimierend. Außer der alten Stadtkirche, die, nachdem sie im Krieg offenbar ein beliebtes Ziel der Artillerie gewesen ist, mühsam wieder aufgebaut wurde, steht fast keine Altbausubstanz mehr. Das eigentlich deprimierende ist jedoch das Bewusstsein, dass wir das unseren Vorfahren zu verdanken haben, von denen einige das zerstörte Kolberg am liebsten immer noch als das ihrige betrachten wollen.
Geschrieben in Polen | 1 Kommentar »
Wittenberge
13.7.2008 by Eric Pawlitzky.
In Wittenberge kämpfen Künstler und Soziologen - temporär zugezogen, vor allem aus Berlin - um eine Erklärung dafür, warum die Stadt seit der Wende die Hälfte ihrer Einwohner verloren hat. Noch schwieriger zu finden ist eine Empfehlung, was man mit den entstandenen Lücken zukünftig machen soll. Bilder, an die wir uns gewöhnen müssen. Sollten wir nicht mal bei unserer lieben chinesischen Freunden um ein paar dauerhafte Zuzieher ersuchen?
Mut zur Lücke, Baulücken zu Parkplätzen - aber wo bleiben die Autos?
Auch diese Straße der Besten auf dem Gelände der alten Nähmaschinenfabrik führt im Kreis.
Im Bahnhof gibt es in der alten Mitropa ein Kunstprojekt. Für einige Tage. Dann ist wieder Ebbe.
Wie soll das enden? Oder hat es schon …. ?
Geschrieben in Deutschland | 1 Kommentar »











