Zucker

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Heute gab es Zucker auf den Hut, 29°C und eine Fahrt mit der Metro. Man beachte die praktische Handy-Aufbewahrung der Dame in gelb in der Metro auf dem Foto unten.
ubahndame-mit-handyaufbewah.jpgGestern waren wir am Strand, denn es gab bei leicht bewölktem Himmel, Sonne und wunderbar große Wellen. Ich war sogar eine große Runde joggen. Wollte mir mal die brasilianischen Schönheiten anschauen. Aber auf den fast 4 km hin und zurück waren die nicht zu entdecken. Die offenbar besser gewordene Nahrungsmittelversorgung hat ihre vollschlanken Opfer in Scharen gefunden. Oder ich war am falschen Strand, oder die hatten gerade alle Urlaub…. Die Sonne hatte uns dann am Abend mit leichter Röte die Stellen markiert, die wir beim Einschmieren mit Sonnenschutz doch nicht richtig erwischt hatten. Nach zwei Stunden vorsichtiger Eingewöhnung. Die Äquatornähe ist also doch zu bemerken. Simon hat aber noch vornehme Blässe.

Insgesamt ist Rio ausgesprochen preiswert. Taxi und Essen sind verlockend billig.
Gestern bin ich zum ersten mal, wartend vor einem Hotel, in dem Simon mit Claudia mal schnell auf Toilette musste, von einem kleinere Jungen angebettelt worden und empfehlungsgemäß stur geblieben. Später dann sahen wir das Kerlchen nochmals in einer größeren Horde von Straßenkindern im Park an Plastikflaschen Lösungsmittel schnüffeln.

Die Armut und die Kriminalität verhielten sich uns gegenüber bisher dezent. Gestern wollte uns ein Team vom ZDF interviewen wegen der überfallenen Busse. Wir konnten und wollten nichts beisteuern. Die Vorsicht ist nach wie vor unser ständiger Begleiter, aber nicht die Angst.