Fazit 2

FAZIT 2       MIT DER EISENBAHN DURCH OSTEUROPA

Zugegeben, das war ein Experiment und wir waren innerlich auf Einiges gefasst. Daher wollen wir nicht all zu laut darüber jammern, mit welchen Schwierigkeiten wir konfrontiert waren. Auch haben wir ganz bewusst eine Route gewählt, die wahrscheinlich auch hart gesottene Interrailer so nicht unbedingt angehen würden. Man kann in Europa sehr schnell und sehr bequem mit Zügen auf den Hauptstrecken fahren, die die großen Städte verbinden, und man fühlt sich als (West-)Europäer. Unternimmt man diese Reise jedoch am Rand der EU, sieht die Welt ganz anders aus. Und daher nun ein Fazit nach ca. 4.750 km mit der Bahn und ab und zu,– weil es nicht anders möglich war, – mit Bussen bzw. mit dem Schiff.

Entfernt von den großen Güterströmen hat die Eisenbahn verloren. Es scheint, dass sie mancherorts nur noch fährt, um irgendwie den Status quo zu erhalten, die Infrastruktur nicht völlig dem Verfall preiszugeben. Es ist einerseits ökonomisch verständlich, dass die Strecken ausgedünnt, im Osten Polens und Rumäniens fast schon verfallen sind. Aber es ist auch kurzfristig gedacht. Ich wünsche mir die Erhaltung und Ertüchtigung der Bahn, nicht nur, weil sie ein Kulturgut ist. In einer Bahnstrecke stecken Millionen Schicksale, einst sagenhafte Werte wurden investiert und immer wieder umgewälzt. Erhaltenswert aber auch, weil sich der Verkehr verändern wird, wenn die Ölknappheit spürbarer wird.

Vorerst aber bewegen sich die modernen Triebwagen, deren Anschaffung mit EU-Geld gefördert wurde, auf den Gleisen wie ein Herzschrittmacher in einer Mumie.

Das Publikum in den Zügen scheint nicht zu denen zu gehören, die über Bahnlinien zu entscheiden haben. Es fahren überwiegend Minderbemittelte, Jugendliche, Alte oder Kinderreiche. Aber wirklich Reiche nutzen die Bahnen selten. Vermutlich werden noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vergehen, bis in rumänischen Schnellzügen so viele Krawattenträger sitzen wie heute in deutschen ICEs.

Wirklich deprimierend aber ist der Zustand des (auch politischen) Europa, wenn man sich den grenzüberschreitenden Bahnverkehr ansieht. Zwischen Litauen und Lettland gibt es im Osten nur noch eine ausgedünnte Zugverbindung zwischen Daugavpils und Turmantas. Wer von Rumänien an der Schwarzmeerküste nach Bulgarien reisen will, muss beachtliche Umwege in Kauf nehmen oder auf den Bus umsteigen. Griechenland hat sämtliche grenzüberschreitende Bahnverbindungen eingestellt (einer der Gründe, warum wir unsere ursprüngliche Absicht, mit der Bahn bis nach Thessaloniki zu reisen, aufgegeben haben). Das deprimierendste Erlebnis hatten wir jedoch an der Grenzen zwischen Polen und der Slowakei südlich von Muszyna. Der beliebte Urlaubsort ist mit der Bahn gut erschlossen, gleich auf slowakischer Seite befindet sich ein riesiger Güterbahnhof, beide Orte sind mit blanken Gleisen verbunden, die Strecke ist sogar elektrifiziert. Aber zwischen den benachbarten Ländern fahren weder Bahnen noch Busse, wir mussten ein Taxi nehmen.

Auch das ungarische Dörfchen Tornadaska verfügt über gut erhaltene Gleise in den slowakischen Nachbarort und auch dort fahren weder Busse noch Bahnen in die jeweiligen Nachbarländer. Und dort gab es nicht einmal ein Taxi. Wir mussten von der Slowakei aus trampen und wurden von Leuten mitgenommen, die den Weg ins benachbarte Ungarn nicht kannten, sich mittels I-Phone dirigieren lassen mussten.

Polen, die Slowakei und Ungarn haben etwa gleiche Lebensbedingungen, aber jeweils unterschiedliche Währungen. Vielleicht fehlt es einfach an Anreizen, irgendetwas im Nachbarland zu unternehmen. Hinzu kommen auch gewiss alte Rivalitäten, Ressentiments, Desinteresse. Es gibt also meines Erachtens eine Menge zu tun neben dem ganzen Fiskalmurks, um den sich die Politiker jetzt streiten. Die Vorurteile, die es zwischen Rumänen, Ungarn, Bulgaren, Polen und Slowaken gibt, lassen jeden europäischen Geist vermissen. Das Einzige, was sie eint, scheint der Hass auf die Roma.

Ich wünsche mir gemeinsame europäische Anstrengungen zur Integration der Sinti und Roma. Was hier unter dem europäischen Dach zugelassen wird, ist skandalös. Die Roma werden behandelt wie die Juden im Mittelalter. Sie werden stigmatisiert, ghettoisiert, vertrieben, ausgegrenzt, verdrängt. Konnte man das Romaproblem und die Sinti und Roma selbst vor Jahrzehnten noch den Nachbarn in die Schuhe schieben, so ist das jetzt ein europäisches, ein gemeinsames Problem, das wir mit viel Geduld lösen müssen, wenn wir weiterhin von anderen Staaten dieser Welt Menschenrechte, Gleichberechtigung und Toleranz einfordern wollen.

Betrachten wir den Zustand des öffentlichen Nahverkehrs als Ausdruck der Achtung der Regierungen vor den jeweiligen Völkern, schneiden unsere östlichen und südöstlichen Nachbarn gar nicht so schlecht ab. Nur wird der Eisenbahn dabei eine sehr unterschiedliche Rolle beigemessen. Estland ist hier für mich der absolute Hoffnungsträger. Denn obwohl dort auch die privaten Kleinbusse das Rennen machen, wird sichtbar in die Bahn investiert. Das fängt bei den sanierten Bahnhöfen an und hört beim rollenden Material auf. Der Zustand polnischer Bahnhöfe – selbstverständlich mit Ausnahmen – ist das krasse Gegenteil. Da ist Polen vergleichbar mit Deutschland. Denn auch in Deutschland lässt man zahlreiche historische Bahnhofsgebäude respektlos verfallen (statt sie wenigstens für einen Euro zu vermieten oder gleich zu verkaufen) und speist den Bürger danach mit einem winzigen Wartehäuschen und einem benutzerunfreundlichen Automaten ab.

Alle unsere osteuropäischen Nachbarn sehen nicht im Flugzeug, sondern im Bus die Konkurrenz zur Bahn. So halten beispielsweise Schnellzüge in Rumänien und der Slowakei erstaunlich oft, in großen Städten z.B. auch in den Vororten, weil Erreichbarkeit offenbar mehr zählt als Geschwindigkeit.

Zwei Überlegungen, die Reise mit der Bahn anzutreten, waren jedoch richtig: Wir haben in den Zügen und auf den Bahnhöfen trotz der Sprachbarrieren viele Menschen kennengelernt und eine Menge über die jeweiligen Länder erfahren. Am kontaktfreudigsten waren dabei die Rumänen. Und auch in Sachen Hilfsbereitschaft geht der Punktsieg ganz klar an die Rumänen.

Das Reisen im Zug ist außerordentlich bequem, vor allem, wenn man wenig umsteigen muss oder wenig Gepäck dabei hat. Kein einziges Mal waren die Züge überfüllt. Man kann etwas von der Landschaft sehen, hat den Kopf frei zum Lesen, Schreiben, Computerspielen, Reden. Das ist wirklich erholsam im Vergleich zum Autofahren. Unvorstellbar, diese Strecke mit dem Auto zu bewältigen.

Ein weiterer Vorzug besteht darin, dass man sich um den Stellplatz für das Auto keine Sorgen machen muss. Unser letzter Reiseurlaub mit Auto hat in dieser Hinsicht genervt und viel Zeit gekostet: Hat das Hotel einen Parkplatz? Ist der bewacht? Kann man was im Auto lassen oder sollte man lieber alles ausräumen?

Und man diszipliniert sich, was die Mitnahme von Gepäck angeht. Man macht sich keine Sorgen wegen des Tankens, keine Sorgen wegen spontaner Zwischenstopps mit unbewachten Parkplätzen, keine Sorgen wegen etwa notwendiger Reparaturen.

Bei unserer Reise haben wir zwangsläufig von jeder Stadt das Bahnhofsviertel kennen gelernt, sofern es eines gab. Ein Stück Landeskunde, welches dem Autofahrer oft entgeht, oder erspart bleibt, je nachdem.

Ich sitze im Speisewagen bei Bier und Szegediner Gulasch. Der Zug gleitet durch die pittoreske moldovaische (früher mährische) Landschaft. Kein Vergleich zu einer drögen Autobahnraststätte.

Überhaupt: die Trassen der Züge wurden gebaut, als einzig Effizienz zählte. Kein Mensch bekäme heute die Erlaubnis, mitten durch Städte oder entlang schöner Flusstäler Autobahnen zu bauen. Aber auch dieser Genuss fällt dem deutschen Geschwindigkeitsrausch zum Opfer. Auf der neuen Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Nürnberg und München rast man durch einen drögen Kanal aus graugrünen Schallschutzmauern.

Auch im Vergleich zum Bus schneidet die Bahn in Osteuropa gut ab. Gerade die beliebten Kleinbusse werden zur Roulettkugel, was Disziplin und Können des Fahrers, Zustand des Fahrzeuges angeht. Man rumpelt mit defektem Stoßdämpfer und ohne Klimaanlage über staubige Straßen, hält an jeder Milchkanne, keine Toilette und alles sehr eng.

 REISEN MIT KIND IM VORSCHULALTER (2007)

Reisen mit einem Kind im Vorschulalter – was sind unsere Erfahrungen und Empfehlungen? Hier wollen wir noch einmal kurz zusammenfassen, wie wir die Dinge nach unserer Reise sehen, welche Bedenken und Vorurteile man getrost ignorieren kann und was wir anders machen würden.
 

Fazit Nr. 1 – ES GEHT! Macht es, wenn es Job und Mittel erlauben. Kind(er) kein Hindernis!
 

Aber nun im Einzelnen.
 

1. Die größten Bedenken hatten wir dahingehend, dass Simon die ganze Sache „nervlich“ nicht durchhält, dass er eines Tages nur noch heult, quengelt, bockt, dass er einfach nicht mehr weiter will. Tatsächlich hat er bei den ersten Quartierwechseln mit Unverständnis reagiert. „Warum wollt Ihr denn weiterfahren? Das Hotel ist doch schön. Wieso müssen wir denn jetzt mit dem Flugzeug fliegen? Wir können doch ein Taxi nehmen.“ Oft kam es auch vor, dass es Simon völlig egal war, wo wir übernachten. Hauptsache anhalten, aussteigen, spielen. Zugleich war aber auch bei ihm die Neugier auf Neues zu spüren, auch die Spannung, wie es im neuen Quartier wohl sein wird. Wir hatten die Vorstellung, dass es wichtig sein würde, für unseren Sohn so etwas wie Fixpunkte zu schaffen. Längere Aufenthalte an einem bestimmten Ort, die Schiffsreise, das Reisen mit einem Camper/Wohnmobil. Unsere Erfahrung jetzt: die Orte sind nicht das Entscheidende. Wichtiger sind bestimmte Rituale. Das Kuscheln im Bett, Papierflieger bauen, das abendliche Vorlesen, Witze und Geschichten erzählen während einer Wanderung. Und doch war die letzte Station Kalifornien die entspannendste. Wir hatten ein Haus mit Garten zur freien Verfügung, das bedeutete: viel Platz, jeder konnte falls gewollt dem anderen ausweichen, jeder konnte sein eigenes Ding machen. Nicht wie im Hotel, wo immer gemeinsam entschieden werden musste: Was machen wir jetzt. Deshalb: bei einer längeren Reise mit Kindern in der Mitte eine längere Station einbauen, möglichst in einer Ferienwohnung oder noch besser einem Ferienhaus.
 

 

2. Was hat Simon am meisten vermisst? Die Freunde aus dem Kindergarten.
 

Dabei spielte nicht nur die Sehnsucht nach den Freunden an sich eine Rolle. Ein Problem für ihn war auch, dass er ständig am unteren Ende der „Gruppenhierarchie“ agieren musste. Simon hatte während der Reise keinen Partner, mit dem er sich auf Augenhöhe reiben und messen konnte. Vielleicht würde uns das auch so gehen, wenn wir allein mit einem eingespielten betagten Ehepaar verreisen müssten und uns dabei immer anzupassen hätten.

Wir haben oft versucht, zu gleichaltrigen Kindern Kontakt aufzunehmen. Wenn uns das gelang, z.B. mit Hilfe unseres kleinen Balles oder mit der Neugier auf Simons Digitalkamera, dann hatte Simon immer gute Laune. Aber solche Gelegenheiten waren selten. Das ging während einer Busfahrt, abends im Park, manchmal in den Hotels. Aber Kontakte „zur Bevölkerung“ waren schon für uns als Durchreisende nicht immer einfach herzustellen. Die Chance, mit vier- bis fünfjährigen Jungs ins Gespräch zu kommen, ist noch geringer. Wer also das Glück hat, dem mitreisenden Kind ein Geschwisterchen zur Seite zu stellen, ist deutlich besser dran. Eine Alternative wäre auch das Reisen mit einem sehr gut befreundeten Elternpaar und dessen Kind. Trotz allem, dieses Problem hat uns nicht aus der Bahn geworfen. Im Gegenteil: noch nie haben wir uns – abgesehen von der Stillzeit – so lange und intensiv mit unserem Sohn beschäftigt. Sein Wortschatz hat extrem zugenommen, sein geistiger Horizont sicherlich auch,  vor allem aber die Belastbarkeit hinsichtlich Geduld und Aufnahmefähigkeit. Er hat einige Worte Spanisch gelernt und nach zahllosen Begegnungen mit streunenden Hunden in Chiles Städten ist sein Umgang mit Tieren viel unbefangener geworden.
 

  1. Interessenkonflikte. Was sehen wir heute an?

 

Ob die Stadt schön ist oder nicht, wie hoch der zu erklimmende Berg ist, welche Pflanze da gerade wächst …. das sind aus Simons Sicht wahrscheinlich alles nette Nebensächlichkeiten. Viel wichtiger ist die Frage, ob im Hotel der Fernseher funktioniert (die Attraktion schlechthin, denn zu Hause haben wir keinen Fernseher), ob es einen Swimmingpool gibt, wann er das nächste Mal am Laptop ein Computerspiel machen darf.

Wir denken, dieses Problem ganz gut gelöst zu haben. Immer waren wir auf der Suche nach Dingen, die unseren Sohn faszinieren könnten. Das waren nicht nur Entdeckungen in der Natur, das waren auch manchmal kleine Mutproben. Wir haben uns aber auch mit einigen Tricks weitergeholfen: Ab und zu gab es einen „Simontag“, dann durfte Simon bestimmen, was gemacht wird. Das konnte der Besuch eines Vergnügungsparks sein, ein Gammeltag am Pool, das Bestimmen der Wanderroute.
 

Überhaupt: Wanderungen funktionierten immer sehr gut, wenn wir gerufen haben „Wir brauchen einen Bergführer!“ und Simon dann diese Rolle übernahm, nach Wegmarkierungen suchte, vor größeren Steinen warnte, Trittstufen ausprobierte oder uns um Baumstämme herumlotste.

Wie kann man mit einem Kind einen Stadtbummel machen? Ganz einfach, indem man keinen einzigen Spielzeugladen auslässt. Natürlich muss die Regel klar sein: alles wird angeguckt, aber es wird nur in Ausnahmefällen etwas gekauft. Sehr gut sind auch Buchläden zum Pausieren und Schmökern. Auch Museen sollte man nicht unterschätzen. Ist man erst mal drin, finden sich IMMER Sachen, die auch für ein Kind interessant sind. Aber das viel Wichtigere: in einem Museum kann Simon einfach mal so herumlaufen, ohne dass wir ständig Angst haben müssen, dass er uns verloren geht.
 

  1. Gesundheitliche Risiken

 

Natürlich haben wir rechtzeitig vor Reiseantritt alle wichtigen Impfungen machen lassen. Auch hatten wir eine vergleichsweise üppige Reiseapotheke dabei, darunter auch spezielle, für Kleinkinder geeignete Medikamente. Aber ansonsten haben wir uns nicht in Panik versetzen lassen. Vernünftige Ernährung, Sonnenschutz, Hygiene, Ruhepausen, viel Schlaf, keine Hektik. Das waren vielleicht die wichtigeren Faktoren für den Umstand, dass Simon die ganze Sache zum Teil besser verkraftet hat als seine Eltern. Eine leichte Erkältung, keine Seekrankheit, keine Höhenkrankheit, keinen Sonnenbrand, keine Durchfälle, lediglich ein einziges Mal nächtliches Fieber. Das war vor dem ersten Stationswechsel per Flugzeug und Simon war damals noch recht aufgeregt wegen der Grenzkontrollen. Wadenwickel haben gereicht, auch Grenzkontrollen heben ihn inzwischen nicht mehr an.
 

  1. Welches Spielzeug sollte mit?

 

Da gibt es zunächst mal klare Limits wegen Platz und Gewicht, wenn man mit Rucksack reist. Simon hatte einen eigenen Rucksack, der für Spielzeug reserviert war. Eine gute Entscheidung war die Mitnahme eines Laptops. Den brauchten wir sowieso zum Schreiben der Reiseberichte, des Internet-Blogs, zum Speichern von Fotos und Audiodateien. Für Simon hatten wir „Fritz und Fertig“, das Schachlernspiel für Kinder installiert. Inzwischen hat er das Spiel durch alle Levels mehrmals hoch und runter gespielt. Es erlaubt auch den Eltern ab und zu mal Freiräume zum Lesen.
 

Was war sonst noch dabei: natürlich Paul, das große Kuscheltier, das auch oft Kopfkissenersatz war und ab und zu auch der spielerischen Kontaktaufnahme diente. Täglich im Gebrauch: die Märchen der Brüder Grimm als Reclam-Band, also auch die etwas ausgefalleneren. Mit dabei waren Malzeug, ein Beutel mit Legoteilen, ein kleiner Ball, die Schwimmflügel. Unterwegs gekauft haben wir eine kleine Wasserpistole, einen Steckbaukasten aus Argentinien, ein kleines Ausmalbuch, eine Okarina, einen inzwischen wieder verschwundenen „Flummi“. Nur selten zum Einsatz kam eine Schulfibel, mit der wir Simon eigentlich das Lesen lehren wollten. Dazu fehlten einfach Geduld und Energie und es muss ja auch noch einen Grund geben, sich auf die Schule zu freuen. Viel gespielt hat Simon auch mit Papierflugzeugen. Wir haben unterwegs aus Stöckchen ein Floß und eine Wassermühle gebaut. Fast an jedem zweiten Tag wurde abends mit dem kleine Ball gekickt oder Fangen geübt.
 

 

Simon hat währen der Reise ca. 2.000 Fotos gemacht. Einen Teil davon haben wir wenige Wochen nach unserer Heinkehr im Kindergarten gezeigt. Er konnte sich noch an alles erinnern und ein klein wenig Stolz schwang auch mit, wenn ihm spontan aufregende Dingen einfielen, die unterwegs passiert waren. Und eine neue Lieblingsstadt hat er auch: San Francisco.