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Archiv der Kategorie Deutschland
Im Tauschrausch nach Italien
20.8.2009 by Eric Pawlitzky.
Unser dritter Wohnungstausch führte uns nach Italien. Doch zuvor gab es einen Zwischenstopp in Bamberg bei Ruth, Anka und Gerhardt (von links nach rechts), die hier in Ihrer Eigenschaft als passionierte Jäger angestrengt nach einem unauffindbaren Fuchs suchen.
Wenigstens einen wunderbaren Baggersee haben sie dann noch für uns gefunden.
In Valle di Cadore haben wir mit Fausta und Bruno die Wohnung getauscht. Allein der Blick aus dem Esszimmer war mir mehrere Aufnahmen wert.
Ja, diese Berge haben uns zum Wandern animiert. Aber auch einige Städtchen haben wir besucht, z.B. Beluno, dessen Altstadt man über eine putzige Rolltreppe erreicht
und in dem es noch eine richtige Nudelmanufaktur gibt.
Wer in den Dolomiten ist, MUSS einfach mal ein richtig kitschiges Gebirgsfoto machen.
Und auch ein Gipfelkreuz, offenbar frisch vom Baumarkt, darf nicht fehlen. An dessen Fuß findet man übrigens noch die Reste der Schützengräben aus dem 1. Weltkrieg. So dicht liegen Krieg und Frieden beeinander.
Dann gibt es im Tal noch die schönen klaren, aber leider chemisch etwas belastete Bergseen.
Meistens sind wir aber durch den Wald gelaufen. Simon hat wacker durchgehalten, auch wenn es manchmal nach dem Prinzip ging: „noch 50 Witze bis zum Gipfel!“.
Touristisch ist der südliche Teil der Dolomiten erstaunlich wenig frequentiert und man findet noch so richtig verwunschene Wälder.
Ebenso geheimtippmäßig geht es hier zu:
Nein, nein – nicht Venedig ist das, sondern Treviso!
Valle di Cadore ist städtebaulich nicht ganz so aufregend, oft sieht es einfach so aus:
Oder wenigstens so:
Weil Fausta und Bruno bereits einen Tag vor unserer Abreise aus Berlin zurück kamen, konnte Bruno noch mal schön für uns grillen. Dafür hatte ich auch seinen Gemüsegarten mit Simon entkrautet, was uns wiederum das Recht zur uneingeschränkten Ernte bescherte.
Und Simon konnte Faustas tolle elektrische Parmesanreibe ausprobieren.
Wir hatten noch viel Spaß an diesen Abend.
Dann ging es weiter ins Altmühltal nach Solnhofen.
Die Attraktion des (Nachbar-)Ortes ist nicht ein Nachbau der Farvelas von Rio, sondern ein Hobbysteinbruch, in dem man nach Herzenslust mit geliehenen Hämmern und Meißeln nach Fossilien suchen kann.
Die schlummern dort im Kalksandstein, der in feinen Schichten darniederliegt oder sich ganz irre stapeln lässt, wenn er aus dem Millionenjahresschlaf gerissen wird.
Simon hat eine Wurmspur und ein Muschelstück freigelegt, was uns nicht daran hinderte, (ganz legal) weitere 10 kg Stein mit verrücktesten Mustern mit nach Hause zu nehmen.
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Paris und Neuhardenberg
29.5.2009 by Eric Pawlitzky.
Wir haben mal wieder die Wohnung getauscht und uns so einen preisgünstigen Aufenthalt in Paris gegönnt. Eine reine Männerreise und selbst Felix hat sich von Frauen nichts sagen lassen.

Seine überraschend guten Erinnerungen an das schulische Französisch haben uns eine Woche lang sehr geholfen.
Natürlich waren wir im Louvre. Ratet mal wo die Leute hier gerade hinglotzen und welches Gemälde sie verbotenerweise andauernd mit Blitzlicht fotografieren?

Apropos Bild: Man kann jetzt im Louvre auch ganz preiswert Porträts anfertigen lassen .. oder sich ein passendes aussuchen.

Die Wohnung von Piere und Cloe hatte übrigens einen recht imposahnten Ausblick. Danke, Ihr Lieben. Immerhin schien am Saaleckplatz die Sonne und zum Kraftwerk Lichterfelde kann man auch gucken. Hier seht ihr aber ein echtes Pariser Kraftwerk.

Und von unserem Quartier war es auch nicht weit zu einem gigantischen Rummel, den wir mit Simon bestimmt so an die fünf mal besucht haben. Erstaunlich, was es dort alles zu kaufen gab.

Claudia hat so lange bei Freunden kampiert und wir konnten fotografieren, was das Zeug hält, ohne dass eine meckert.

Das war im April. Und im Mai waren wir bei der Neuhardenberg-Nacht.

Nach dieser Nummer hat Simon so lange das Trommeln geübt, bis die Nachbarn von oben mitgemacht haben, aus Verzwieflung, mit den Füßen auf den Boden.
Und Neuhardenberg liegt in Brandenburg.

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