Kein schöner Ort der Welt ist unentdeckt

Trotzdem sind wir dem deutschen Weihnachtstrubel nach Lanzarote entflohen. Eine Flucht mit Hindernissen. Denn Simon bescherte der Familie kurz vor der dann um einige Tage verschobenen Abreise noch eine Streptokokkeninfektion. Die fesselte ihn dann glatt auch am 24.12. ans Bett, so dass wir kurzerhand aus dem Heiligen Abend einen fröhlichen Morgen machten.

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Wir hatten ein kleines Reihenhäuschen als Quartier.

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In einem Dörfchen, in dem überwiegend deutsche und britische Menschen nackt herumliefen. Mit Rücksicht auf auf unsere angeschlagenen Gesundheiten haben wir trotz der angenehmen 20°C nicht mitgemacht, nicht einmal nackt baden waren wir.

Lanzarote hat wunderschöne Himmel, erloschene Vulkane

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Vorführgeysire. Einen Eimer Wasser in das Bohrloch und zwei Sekunden später schießt die Dampffontäne aus dem heißen Boden in den Himmel. Im Restaurant im Hintergrund gibt es diverse Fleischgerichte, die auf heißem Vulkangestein zubereitet werden.

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Bisher nicht in unserem Reiseführer beschrieben sind diese bizarren Investruinen, obwohl sie schon seit zehn Jahren prachtvoll herumstehen.

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Einer ordentlichen Erfassung harrt auch noch dieses wunderschöne Schiffswrack. Nur 200 m weiter nach Süden hätte der Kapitän damals steuern müssen und es wäre ganz normal in das Hafenbecken eingelaufen.

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Den Silvesterabend wollten wir mit Anja, Stephan und Corvin aus Jena verbringen.

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Aber Claudia lag im Bett und Eric wollte erste Besserungstendenzen nicht gefährden. Immerhin hat sich das Jahr 2008 mit einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedet. Danke Anja und Stephan fürs fast vergebliche Kochen, danke, Corvin fürs Spielen mit Simon.

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Immerhin war stets einer von uns während des Urlaubes gesund. Leider wechselte die Rolle öfters, so dass wir von umfangreichen Wanderprogrammen Abstand nehmen mussten. Gesund blieben aber die Gormitis, Simons neue Leidenschaft und ein von ihm heiß begehrtes Sammlerobjekt. Da die Gormitits ja angeblich von einer vulkanischen Insel kommen, bestand eine gute Gelegenheit, sie ordentlich in Szene zu setzen.

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Ansonsten: Lanzarote verfügt über ein komfortables Straßennetz. Die EU hat nicht nur dies gefördert, sondern vermutlich auch einige der zahllosen Betonburgen, die die Hauptstadt Arecive schmücken. Im Unterschied zu manch anderer Touristenhochburg sind die Menschen aber ausgesprochen nett und die Dollarzeichen in den Augen sind nocht ganz klein, was sicherlich auch daran liegt, dass es den ständig auf der Insel lebenden Menschen sehr gut geht. Das war jedenfalls der Eindruck, den die mit frischem Schuhwerk versorgten Damen bei Eric hinterließen.

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