Ein Monat ohne eigenes Auto ist vergangen. Wir haben uns das von Annette und Olaf mal für einen Großeinkauf geborgt und sind 15 km gefahren, davon 3 km für die spätabendliche Parplatzsuche in Friedenau.

Das witernliche Chaos, was die Bahn erneut völlig unerwartet und überraschend ereilte, hat meinen Entschluss, auf das Auto zu verzichten, nicht erschüttert. Man kann ja – anders als die Autofahrer – die Winterlandschaft völlig entpsannt genießen.

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Die schicke Bahncard verleitete mich zu einem ersten Ausflug – ich war in Halle. Felix (mein Ältester, der auf untenstehenden Foto stolz dem Vermummungsverbot trotzt) hatte mal wieder eine Vernissage.

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Außerdem war in Halle Galerienacht. So sind wir denn durch das nächtliche Halle gezogen.

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Und ich muss euch sagen, Halle bei Nacht, das hat schon was erschütterndes.

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Eine Stadt aus lauter Lücken, die keiner so richtig füllen will.

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Kein Wunder, dass sich hier erste Aliens einfinden und zunächst mal die Fastfood-Szene übernommen haben.

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Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal mit einem Rucksack und einem Schlafsack bewaffnet durch eine nächtliche Stadt gezogen bin. Da kommen eigentlich romantische Jugenderinnerungen auf, nicht so in Halle.

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Dennoch, mir ging es immer noch besser, als diesen obdachlosen Kunststudentinnen, die hier einen verlassenen Kiosk wenigstens ganz gemütlich und kommunikativ besetzt haben.

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Trotzdem, Halle hat auch seine umwerfenden Seiten.

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