Schlendern in Rom

Das Highlight gestern war der Besuch des Circus Maximus (alte Pferderennbahn der Superlative) und der Caracallas Thermen (riesiges Spaßbad mit Shopping-mall und Medienzentrum). Die sehen in den Fotos der Reiseführer immer aus wie ein mickriges Ruinenfeld. Tatsächlich ist das ein Bauwerk in den Dimensionen des Leipziger Hauptbahnhofes was Höhe und Ausdehnung betrifft.

Caracalle Thermen

Caracalla Thermen

Einen interessanten Blick hat man vom Hügel außerhalb des Geländes.

Caracalla Thermen

Sehr angenehm ist das Herumsitzen in den zahllosen Cafes in Rom. Leider gibt es nirgendwo auch nur ansatzweise ordentlichen Tee. Auch die Kuchen, naja, nix für Experte. Grundnahrungsmittel ist halt Espresso.

Street Roma Cafe

Am besten sind übrigens die Cafes in die man nicht hineingewunken wird, sondern die man noch ganz eigenständig betreten muss. Hier in Trastevere haben wir zu dritt für so ziemlich alles zusammen 10,00 € bezahlt und es war super nett.

Cafe in Trestevere

Flat Irons gibt es übrigens nicht nur in New York. Ja, dieser Balkon ist irgendwie zugänglich.

Eckhaus

Auch in Italien ist es zu Ostern nicht wirklich warm. So werden die Ostereier gleich mal im Teig versteckt und kurzerhand mit gebacken. Das Rezept lasse ich mir mal für Deutschland geben.

Osterei Gebäck

Lichtblick im Pantheon. Ursprünglich als Tempel für ALLE Götter gebaut, ist es jetzt nur dem einen gewidmet bzw. den dreien.

Pantheon

Auch in den Kirchen gibt es Fortschritte, z.B. in Gestalt dieses Terminal für Heiligenbilder. Der Besucher kann hier bis zu vier Heilige zwecks Anbetung gleichzeitig erscheinen lassen. Vorerst leider nur in schwarz-weiß.

Sicherheitstechnik

Auch ich bin dabei, zum Glauben zurückzufinden. Zumindest habe ich schon meinen anbetungswürdigen Heiligen erwählt. Es ist der heilige Schlampus, der Schutzpatron der Zettelwirtschaft.

Schutzpatron der Zettelwirtschaft

 

Auf dem Petersplatz hat es geregnet und im Petersdom war grad Gottesdienst, so haben wir eine Attraktion ausgelassen und für das nächste mal aufgespart. Den Papst haben wir natürlich auch gesehen, hier das entscheidende Bild, eine Sekunde später kam er hinter der Säule vor.

Petersplatz

 

 

 

Auf dem Weg in die Stadt wurden wir in einen Fildreh verwickelt, fast jedenfalls, denn Claudia und Simon hatten dann doch nicht den Mut, mit den anderen Statisten die Rolltreppe hoch und runter zu fahren. Ich konnte nicht, ich musste das ja schließlich fotografieren.

Filmset

Filmset Rolltreppe

Rom

Der neue Papst ist uns eigentlich egal, abgesehen davon, dass wir es gut finden, dass endlich mal ein Nicht-Europäer im Rampenlicht des Imperiums steht.

Simon, der absolute Römerfan, wollte unbedingt mal in diese Stadt, und auch Eric hatte es bisher nicht nach Rom geschafft. Unser inzwischen 8. Wohnungstausch hat eine preiswerte Rom-Reise möglich gemacht. Alles klappte wieder prima und Raffaele empfing uns in seiner luxuriösen Studentenbude, die er gemeinsam mti seiner Schwester bewohnt, und die uns nun als Quartier dient. Alles vom FeinFeinsten, herzlichen Dank.

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Die Römer hatte ja immer ein Herz für aufregende Bauten. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. So fanden wir gleich um die Ecke coole Viaducte.  Oder haben wir irgendwie die Stadt verwechselt?

Eric Pawlitzky-4687

Und auch die Straße, in der wir wohnen, zeugt von römischer Entschlossenheit.

Eric Pawlitzky-4620

Aber natürlich wollen wir nicht lästern, sondern zeigen, dass wir am ersten Tag unseres Aufenthaltes sofort wichtige Stationen des touristischen Pflichtprogrammes absolviert haben.

Eric Pawlitzky-4608

Das Colosseum war übrigen schwer umstellt von Teams des italienischen Fernsehens, denn morgen gibt es hier am Kafreitag eine aufregendes Kreuzwegsparty mit dem neuen Papst persönlich, direkt in der Arena.

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Während ich mir gestern leicht die Glatze verbrannt habe, werden die lieben Frühlingsblumen zwischen den Ruinen heute ein wenig bewässert werden.